

Über Stiftung Borna
Was Borna abmacht, ist nicht okay. Hier sind ein paar Sachen, über die wir reden müssen. Versprochen wurde, 6 CHF pro Stunde zu verdienen, aber in der Grössenordnung verdient man nur 1 bis 2 CHF pro Stunde.
Viermal im Jahr durften wir eigentlich in die Ferien gehen. Das Versprechen wurde gebrochen: Jetzt gibt es keine Auslandsferien mehr und man darf nur noch einmal im Jahr in die Ferien gehen.
Arbeit: Auf dem Arbeitsplatz wird gesagt, dass es abwechslungsreich ist, und trotzdem muss man nur am Förderband arbeiten. Das heisst, zur Auswahl steht nur: Schachteln kleben, vorfalten und stempeln. Zum Teil macht man den ganzen Tag nur die gleiche Arbeit.
Wohnen damals: Ich musste damals mit einer Person zusammenwohnen, die immer meine Sachen geklaut hatte. Zum Teil habe ich in der Nacht gemerkt, dass sie im Zimmer war. Sie hat nie gemacht, was man ihr sagte.
Wohnen jetzt: Ich kann jetzt mit anständigen Leuten wohnen. Mit diesen Leuten habe ich keine Probleme. Aber was ich hasse, ist, dass ich viermal hintereinander umziehen muss. Das finde ich nicht korrekt.
Geplant wurde, dass man vom Bahnhof Rothrist (Breitenpark) direkt zum Bahnhof Zofingen (Lindenpark) umziehen kann.
Nicht geplant wurde: vom Bahnhof Rothrist (Breitenpark) zum Bahnhof Rothrist (Breitenpark – zwei Häuser weiter), in die Nähe des Haupthauses (Borna), nach Rothrist in die Nähe des Gemeindehauses (Breitenpark) und erst dann zum Bahnhof Zofingen (Lindenpark). Das ist furchtbar, was sie machen. Ich habe am meisten Sachen, die ich rumschleppen muss.
LOGBUCH
12:10 Uhr – 29/07:2026: Die Chefin vom Arbeitsplatz hat mir gesagt, dass ich sein Glas aufräumen muss, was auf dem Tablett drauf war.
14:00 Uhr – 30.07.2026: Die Chefin vom Arbeitsplatz hat mir gesagt, dass ich nicht arbeite, sondern nur spreche und die anderen störe, obwohl ich 500 Schachteln gefaltet habe.
12:00 Uhr – 31.07.2026: Der Chef vom Wohnen hat mir gesagt, dass ich draussen vor der Wohnungstür rumgeschrien habe, obwohl es nicht stimmt.
